Mittwoch, 19. April 2017

Grosse Mützenparade

Bei mir ist heute mal keine "normale" Kleidung angesagt sondern eine grosse Kopfbedeckungsparade.

Ich habe mir einen Schwung genäht, da es mit dem Kopfhaar derzeit nicht so weit her ist.

Die allererste ist mein Lieblingstuch. Den Schnitt habe ich von einer gekauften Vorlage abgenommen.



Und zu dieser habe ich auch Tragefotos.


Nach dem gleichen Schnitt ist auch noch diese Mütze entstanden.



Einige Beanies gibt es auch noch, da war die Grundlager der Freebook Schnitt Bettina von Farbenmix (lässt sich aktuell leider nicht verlinken).






Da es doch auch noch gut kalt werden kann, hab ich auch zwei doppellagige Mützen genäht. Die sind ebenfalls nach Bettina entstanden.



Ein Wickelturban ist auch noch entstanden. Hier braucht man soviel Stoff, dass ich nicht auf Reste zurückgreifen konnte. 
Auch hier habe ich den Schnitt von einer gekauften Vorlage abgenommen.





 Und ganz am Schluss noch zwei Kappen. Der Schnitt ist auch ein Freebook und zwar das milly's reversible tie hat pattern.


Die Kordvariante habe ich innen und aussen unterschiedlich farbig gemacht  - das gefällt mir deutlich besser wie die zweite. Da wird das Stirnband dann so breit.


Und nun wartet der AWS auf mich.
RUMS

Mittwoch, 22. März 2017

Ein Schlafanzug aus Pukka und Mechelen

Meine derzeitigen Schlafanzüge sind einfach nicht mehr vorzeigbar. Zumindest nicht mehr ausserhalb der Familie.
Deswegen war dringend ein neuer fällig, da derzeit einige ausserhäusige Übernachtungen anstehen.



Die Hose Pukka ist von Näähglück, die es 2015 im Adventskalender gab. Nachts mag ich es lieber leger, deswegen sitzt sie eher lockerer.



Und als Oberteil hab ich endlich mal das Schnittmuster verwendet, das ich mir zu Beginn meiner Nähkarriere als eines der allerersten heruntergeladen hatte:
Mechelen von Elle Puls. Es ist immer noch ein Freebook.
Irgendwie ist das immer wieder durchgerutscht. Ausgedruckt und geschnitten war es schon ewig.



Der Halsausschnitt war ursprünglich anders geplant. So war er mir zu weit für einen Winterschlafanzug und deswegen wollte ich einen breiteren Abschluss machen.
Und da kam ein Denkfehler ins Spiel. Es sollte nach innen hin schmäler zulaufen. Deswegen hab ich eine Seite abgeschrägt - aber eben nur eine. Tja, und dann hatte ich ein Bündchen für einen V-Ausschnitt. Weil ich aber nicht mehr genügend Stoff hatte, hab ich halt dann das V-Teil an den Rundhals genäht. Geht auch.



Der Tropfenstoff ist von Lillestoff, ebenso das Rosa. Das Fuchsia ist ein Putzlappen von Trigema.


Ich hatte bei der Länge eh schon keine Saumzugabe gegeben - trotzdem hab ich den Bund dann unten noch 8 cm umgeschlagen. Im Vergleich zu Elke bin ich halt ein Stöpsel. Und ist trotzdem noch lang. Als Schlafanzug mag ich es so.


 Das Shirt ist als S/M angegeben, mit lockerem Fall. Das trifft es bei mir gut.



Jetzt schaff ich es grad noch zum MMM.

Da es hauptsächlich aus Biostoff ist geht es auch zur Biolinkparty von Selbermachen macht Glücklich.

RUMS

Mittwoch, 22. Februar 2017

Ein ganz spätes WKSA Finale - das Kreuzkleid von Schnabelina

Für WSKA hatte ich mir ja drei Kleider bzw zwei Kleider und einen Rock vorgenommen gehabt.
Und geschafft hab ich auch alles. Yeah. Und eine neue Haarfarbe noch dazu.


 Das war das erste Kleid.  Und das der Rock.

Nur die Fotos vom dritten und letzten Kleid die liessen auf sich warten. Ausgeführt hab ich es schon. Anfang Januar waren wir auf einem Schwarz-Weiss Ball und dort hatte ich es das erste Mal an.


Und nun hab ich endlich die Fotos. Es war jetzt doch so lange so kalt, dass ich einfach draussen keine leichtbekleideten Fotos machen wollte. Richtig viel an hat man bei dem Kleid ja nicht.


Genäht hab ich es aus dem gleichen Stoff wie beim Röckli von Schnabelina, einem schweren Stretch Satin von Stoffe.de.


Nochmal würde ich den Stoff dafür nicht wählen, der ist einfach zu steif.

Hohlkreuzanpassung hab ich hinten gemacht, bauscht sich immer noch ziemlich.



Die Naht der vorderen Mitte hätte ich unbedingt mit der Nähmaschine anstelle mit der Ovi nähen sollen. So beult sie jetzt etwas.

 
Steht man gschlampert da, kann es schon etwas unvorteilhaft wirken.

Im Brustteil werden vorne drei Falten eingearbeitet um es besser zu formen. Da der Stoff so steif ist, sitzt es trotzdem nicht so gut. Hängt aber auch stark vom BH ab, den ich drunter trage. Stark gepolstert sitzt es besser - wird dann aber so eng, dass es auf Dauer auch wieder nicht angenehm ist.


Gesäumt hab ich es von Hand. Zuerst hatte ich einen doppelten Umschlag mit der Maschine ausprobiert, das hat nicht gut ausgeschaut.

Und nun hab ich das erste Mal hinten auch die Tropfenöffnung mit eingenäht.

 
Reinkommen ins Kleid tu ich relativ einfacher. Rauskommen gestaltet sich schon bedeutend schwieriger, da muss ich mich ganz schön winden.... Auch wenn es hier gar nicht so eng ausschaut.

  
 Und nun ab zum MMM.


und AWS. RUMS

Donnerstag, 22. Dezember 2016

WKSA 2016 - das Finale, mein Simplicity 1102 Kleid



Geschafft.

War mir nicht so sicher, ob das wirklich der Fall sein wird, dass ich alle drei Kleidungsstücke bis Weihnachten fertig haben werde.

 
Aber es ist vollbracht. Dienstag abend hab ich die letzte Naht gesetzt.

Folgendes hab ich gemacht:

- Mein Röckli von Schnabelina – den wird ich an einen der Feiertage tragen.

 
- mein Kreuzkleid von Schnabelina (das ich noch nicht fotographiert habe und wohl auch Weihnachten nicht tragen werde)

- und mein Hauptkleid, was mir am wichtigsten war, ich aber trotzdem erst am Schluss angegangen habe: 
   Das Simplicity 1102 Kleid aus der Amazing Fit Serie

 
Letztendlich hab ich mich doch für das ganz klassische Schwarz entschieden.

In der Zeit, die ich dafür gebraucht habe, hätte ich die zwei anderen Sachen noch zweimal nähen können.

Ui, war das aufwändig. Hätte ich zuerst nicht so schlimm eingeschätzt. Alleine schon das Zuschneiden. 6 verschiedene Schnittteile für den Aussenstoff, 4 verschiedene fürs Futter und das gleiche nochmal für die Bügeleinlage (der Rockteil ist ohne Futter vorgesehen). Und die dehnbare Bügeleinlage ist sehr dünn, so richtig Mist zum Schneiden.


Ausserdem ist es das erste Jerseyteil seit langem langem das ich komplett mit der Nähmaschine genäht habe. Und der schmale Zickzackstich braucht schon deutlich länger.  Aber es mussten so viele Teile auseinander gebügelt werden oder die Nahtzugaben an vielen Stellen eingeschnitten werden, dass die Ovi nur an ganz wenigen Stellen zum Einsatz hätte kommen können.

 
Es ist schon aufwändig zu nähen. Im oberen Vorderteil sind aussen Falten eingearbeitet, im Futter innen dagegen Abnäher.
Man bzw Frau sollte laut Anweisung dazwischen auch immer wieder heften, damit die einzelnen Teile nicht verrutschen.

An einigen Stellen ist es auch ganz schön dick geworden. Beim Übergang Oberteil an Raffung sind es an den Aussennähten 12 Lagen übereinander. Da war ich dann doch froh, dass mein Stoff recht dünn war.


 Was für mich auch ungewohnt war, dass man den Ärmel zweimal annähen sollte, dh zwei Nähte nebeneinander setzen. Der Sinn hat sich mir nicht ganz erschlossen, ich hab es aber trotzdem gemacht. Zum Versäubern kann es ja nicht dienen, da ausdrücklich nur Jerseystoffe vorgesehen sind.

 
Das Oberteil entspricht komplett dem Schnittmuster. Der Rock nicht. Da ist mir nämlich der Stoff ausgegangen. Eigentlich würde das viel mehr gerafft sein. Am Ansatz habe ich ca. 10 cm (in Summe 40) rausgenommen, und unten in der Weite werden es wohl an die 80 cm sein.
Die Länge ist auch der vorhandenen Stoffmenge geschuldet.
Den muss ich an der Seitennaht noch mal etwas runder abnähen, da hab ich aktuell einen nicht so schönen Verlauf hinbekommen, so dass er da etwas kantig in einem Bereich wirkt. Aber das ist vermutlich mal wieder eher ein „nur ich sehs“ Problem….
 

Ich denke mal, wäre es weiter gerafft, würde es auch noch etwas schöner im Bauchbereich fallen.

Mein Stoff hat ja lauter kleine Löcher. Also eher durchsichtig. Da habe ich dann alles was mir von meinem Meter Einlage übrig geblieben ist, in den Rock reingebügelt. Dadurch kann man nur noch im unteren Bereich durchschauen und da stört es mich nicht.

 
Ok, an etwas hab ich mich doch nicht gehalten – ich hab den Reissverschluss weggelassen. Da konnt ich mich nicht dazu aufraffen. Viel enger dürfte das Kleid allerdings nicht sein – durch Aussenstoff, Einlage, Futter ist es doch relativ steif im oberen Bereich. Frau will ja beweglich bleiben, da ist das eine gute Übung beim An,- und Aussziehen.


 Was ich auch mag, ist die Ausschnitttiefe vorne. Man muss beim nach vorne gehen nicht so aufpassen, Einblicke werden nicht so schnell gewährt.


Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Weihnachtskleid 2016 – nur wie es im Rücken unterhalb der Raffung fällt, da gäbe es noch etwas Optimierungspotential. 


Vorne hab ich mir eine Falte reingebügelt,  das ist mir aber erst auf den Fotos aufgefallen, die ich vor Weihnachten noch entfernen. Und dann steht dem Feiern nichts mehr im Wege.


Wie man sieht – warm war mir beim Fotos machen nicht. Deswegen spitzt hinten auch das Unterhemd raus. Ganz ohne konnt ich mich doch nicht überwinden. Denn es hatte da grad mal -3°C.  Aber draussen werden die Fotos einfach schöner wie drin, so dass ich mir gestern in der Mittagspause schnell in Schale geschmissen und mir den Minifotographen geschnappt habe.


 Ich denke, die lange Version vom 1102 mit den langen "cold shoulder" Ärmeln – das wird was für nächstes Jahr werden. 


 Wie es den anderen Weihnachtskleidnäherinnen ergangen ist, das wird ich mir jetzt anschauen gehen.


Rums